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Wie viel Ballast auf Staitiv nötig?

  • StephanT
  • 27. Mai 2007 um 21:15
  • StephanT
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    386
    • 27. Mai 2007 um 21:15
    • #1

    Hallo!

    Eine kleine aber wichtige Frage beschäftigt mich derzeit:
    Für einen Rettungsdienst soll ich eine indirekte, halbwegs kräftige Beleuchtung schaffen. Als geeignet dafür sehe ich die Sirocco-Serie von Airstar an, also ein Ballon, der sich selber aufbläst, mit 2KW Halogen drin.

    Nun mein Problem:
    Wenn ich diesen Ballon, wie von Airstar angegeben, auf einem Stativ 5m hoch fahre, wie muss ich dann dieses Stativ ballastieren, um ein Umkippen zu verhindern?
    Hier ein paar Daten:

    Ballondurchmesser: 110cm
    Windgeschwindigkeit max: 100km/h, ca 27m/s (Windstärke 10)
    gewünschte Höhe: max. 5m

    Ich selber habe auch schon ein Ergebnis, das ist jedoch ein bisschen Praxisfremd (aber realistisch...), deshalb würde ich gerne mal euren Rechenweg sehen. Gibt es überhaupt ein Stativ auf dem Markt, welches diesen Lasten/Kräften stand hält?
    Offen bin ich auch für andere Vorschläge, eine gewisse Fläche (ca. 150m²) ohne Blenden halbwegs hell zu bekommen...

    Mfg & Danke
    Stephan

    (Ja, ich werde auch noch bei Airstar anfragen, obs dafür fertige/erprobte Lösungen gibt)

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    • 27. Mai 2007 um 22:54
    • #2

    Mal kurz überschlagen:

    Kugel:
    A = pi * b² / 4 = 0,95 m²
    c = 0,6
    M = 0,95m² * 0,6 * 0,5 kN/m² * 5,55 m = 1,58 kNm

    Stativ
    A = 0,1 * 5 = 0,5 m²
    C = 1,9
    M * 0,5 m² * 1,9 * 0,5 kN/m² * 2,5 m = 1,19 kNm

    Zusammen
    Sicherheitsfaktor 1,2
    M = 1,2 * (1,58 kNm + 1,19 kNm) = 3,3 kNm

    Bei Ausleger von 1,5 m Länge ist die Kippkante etwa 1m entfernt, also müsste das Gesamtgewicht etwa 330 kg betragen, davon sind die beiden Eigengewichte abzuziehen, der Rest muss ballastiert werden.

    Ob der Lift das im Einzelfall mitmacht oder dann lieber abknickt statt umfällt, müsste man noch mal genauer betrachten...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Eliminator
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    • 28. Mai 2007 um 01:13
    • #3

    Guck mal nach Powermoon. Das ist auch so ein Ballon, allerdings ist der etwas kleiner und wird wie ein Regenschirm aufgespannt.

    Wir haben den auf einem normalen Feuerwehrstativ. Allerdings kann ich nur mit dem Kopf schütteln, mit welchem Stativmaterial wir bei der Feuerwehr ausgestattet werden. Da ist jedes Chinalichtstativ besser!

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • markus83
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    • 28. Mai 2007 um 11:53
    • #4
    Zitat von "StephanT"

    Nun mein Problem:
    Wenn ich diesen Ballon, wie von Airstar angegeben, auf einem Stativ 5m hoch fahre, wie muss ich dann dieses Stativ ballastieren, um ein Umkippen zu verhindern?


    hallo,

    also ich kenne es eigentlich so, dass die 5m Stative mit Abspannleinen und Heringen nach 3 Seiten abgespannt werden, um ein umkippen zu verhindern.
    Nur auf festen Untergründen (geteerte Straße) behilft man sich mit nicht vollem Ausfahren des Statives und ggf Sandsäcken oder ähnlichem auf den Streben der Stativbeine.

    mfg. Markus

  • StephanT
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    • 28. Mai 2007 um 12:29
    • #5

    Hi!

    Also, danke für die bisherigen Antworten!
    Micha, wie kommst du auf die c=1,9 beim Stativ?
    Das man, falls möglich, lieber abspannt, ist klar, nur leider ist das ja an den meisten Einsatzorten (z.B. bei Straßenfesten) nicht möglich...

    Soweit Danke
    Stephan

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    • 28. Mai 2007 um 14:22
    • #6
    Zitat von "Das Rigging Handbuch

    Nun zum Traversenlift: Wie wir vorhin bereits berechnet haben, hat ein quadratischer Querschnitt einen Grundwindwiderstandsbeiwert von 2,146. Die Kanten sind hinreichend scharfkantig, so dass ein Abminderungsfaktor für abgerundete Kanten nicht verwendet werden braucht. Der Abminderungsfaktor zur Berücksichtigung der Schlankheit beträgt 0,9, so dass wir hier mit einem Windwiderstandsbeiwert von 1,9 rechnen können.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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    • 28. Mai 2007 um 14:24
    • #7
    Zitat von "StephanT"

    Das man, falls möglich, lieber abspannt, ist klar

    Dadurch wandeln wir die horizontale Last in eine vertikale Zusatzlast. Die muss der Mast auch erst mal abkönnen...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • StephanT
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    • 28. Mai 2007 um 21:58
    • #8

    Ich werde da morgen mal anrufen, und mir die "Lösungsmöglichkeiten" anhören, die der Hersteller selber anbietet... Auch bei Powermoon werde ich mal nachfragen, danke für den Tipp!

    Gruß
    Stephan

  • MRspeaker
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    • 2. Juni 2007 um 13:52
    • #9

    Powermoon ist beim THW mittlerweile ganz angesagt...
    Da dürfte zumieten kein Problem sein....
    Wie ich das raus lese ist es ja nur eine VA...

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • StephanT
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    • 2. Juni 2007 um 15:54
    • #10

    Hi!

    Nein, es geht hier nicht nur um eine VA, sondern darum, das so ein Teil angeschafft werden soll, da es öfters gebraucht werden könnte... DIe bisherige "Selbstbastel-Lösung" mit Baumarktstrahlern auf einem wackligen Stativ geht denen auf den Keks... Das wurde mal von irgend jemandem gebastelt...

    MfG
    Stephan

  • totte
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    • 2. Juni 2007 um 16:06
    • #11

    sit vielleicht ein bißchen daneben...
    Daaamaaaals zu meinen CB-Funk Zeiten haben wir eine 4m Antenne mit Abstrahlern auf einen 6 m mast gesetzt, unten aus Stahlrohr ein Viereck dran in das der Mast reinkam (Seitenrohr) und dann mit dem PKW auf das Stahlrockviereck (also mit dem Reifen drauf) hat bombig gehalten.

  • unknown
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    43
    • 3. Juni 2007 um 00:38
    • #12

    Tag zusammen,

    nur so am Rande.

    Leider haben einige Praxistests bei uns erwiesen das Ballonlights bis zu einer Windstärke von 4, allerhöchsten bis 6 funktionieren.
    Entgegen aller Herstellerangaben zerlegen sich die Ballons danach in ihre einzelnen Bestandteile.
    Explizit bei Powermoon bricht sehr gerne der Zapfen ( Stahl ) aus dem Chassis ( Guß ).
    Ebenso ist die Bespannung sehr anfällig. Desweiteren fallen die Brenner auch mal sehr gerne beim Transport aus der Fassung...... :(

    Zum Thema Helligkeit:

    Ich würde eigentlich direkt zu einem 5 kW ( 2 x 2,5 kW ) Ballon raten wenn Ihr die entsprechende Generatorleistung zur Verfügung habt.
    Einen 2 kW / 2,5 kW Ballon auf einer Fläche von 150 qm = ca. 12 x 12 m würde ich persönlich schon als ziemlich dunkel bezeichnen ( geschätzt ca. 100 lx, sollte das bei Gelegenheit mal nachmessen ).

    Ansonsten schöne Geräte, schönes gleichmässiges blendfreies Licht und schön mit zu arbeiten.

  • Eliminator
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    3.105
    • 7. Juni 2007 um 22:16
    • #13

    @ unknown:

    Bist Du ein Zahnradkrieger? Falls ja, habt Ihr auch einen Solarc?

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • StephanT
    Verifiziert
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    386
    • 9. Juni 2007 um 00:15
    • #14

    Hallo Unbekannter!

    Ja, das habe ich mittlerweile auch schon gehört... Mal auf der Messe schauen, obs noch was anderes gibt...

    MfG
    Stephan

  • uncelsam
    Verifiziert
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    • 11. Juni 2007 um 16:50
    • #15

    Wie oft wird denn die Beleuchtungseinheit gebraucht?

    Und wie ist der Anteil an laufenden Kosten zu beachten?

    Da es ja für den Rettungsdienst ist, denke ich mal dass es haupsächlich bei Grossschadenslagen eingesetzt wird, oder?

    Falls der Ballon, nicht so häufig gebraucht wird und die Kosten nicht so eine große Rolle spielen, würde ich einen "Helium" Ballon empfehlen!

    Der Ballon wird mit Helium gefüllt, und steigt entsprechend der Anseilung von selbst auf, am Boden wird das ganze von einen "Case" mit den vorschaltgeräten und gewichten gehalten...

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    • 11. Juni 2007 um 17:07
    • #16

    Schaut euch mal die maximalen Windstärken an bei denen ein Helium Ballon noch betrieben werden darf.
    Toll wenn ein Rettungsdienst die Beleuchtung einstellen muss wen er sie am dringensten brauch.

  • uncelsam
    Verifiziert
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    771
    • 11. Juni 2007 um 19:48
    • #17
    Zitat

    Die Einsatzgrenzen liegen bei einer Windgeschwindigkeit
    von 5 bis 6 auf der Beaufort-Skala.

    So stehst in der Beschreibung vom THW...

  • StephanT
    Verifiziert
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    386
    • 11. Juni 2007 um 20:25
    • #18

    Hi!

    Es geht hier nicht um eine Lösung für Großschadensereignisse, sondern um die Beleuchtung einer normalen Erste-Hilfe-Station bei Veranstaltungen...
    Aber auch die Nicht-Helium-Gefüllten Ballone müssen ab Windstärke 10 abgebaut werden... Deshalb bin ich gerade am Überlegen, ob es ne Lösung mit Stativ&Flutern gibt, die halbwegs blendfrei ist...

    MfG
    Stephan

  • Markus Verza
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    • 11. Juni 2007 um 20:38
    • #19

    Windstärken um die 5 sind wohl etwas wenig.
    Bei Windstärke 10 kann man es nicht mehr verantworten jemanden draussen arbeiten zu lassen. Auch nicht im Rettungseinsatz.

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